Rheinfelden (neu) erleben

Rheinfelden ist vor allem für das Feldschlösschen Bier, der Wellness-Welt sole uno oder der römische Kolonie Augusta Raurica bekannt. Etwas weniger bekannt ist die eigentliche Stadt Rheinfelden und insbesondere die mittelalterliche Altstadt. Das soll sich durch den Heartbeat Content Hub ändern.

Die schmucke Altstadt von Rheinfelden. Bildquelle: https://www.rundumweg.de/rheinfelden/
Die schmucke Altstadt von Rheinfelden. Bildquelle: https://www.rundumweg.de/rheinfelden/

Rheinfelden ist vor allem für das Feldschlösschen Bier, der Wellness-Welt sole uno oder der römische Kolonie Augusta Raurica bekannt. Etwas weniger bekannt ist die eigentliche Stadt Rheinfelden und insbesondere die mittelalterlich anmutende Altstadt. Dabei hat Rheinfelden unglaublich viel zu bieten: Das jährlich stattfindende Mittelalterfest, Märkte oder die nachhaltige Shrimpsfarm, welche Salz und Abwärme der Schweizer Salinen nutzt. Aus diesem Grund wurde Anfang 2020 die Stelle des City Manager geschaffen. Seine Aufgabe besteht in der ganzheitlichen und themenübergreifende Vermarktung der Stadt Rheinfelden mit dem Ziel, sie als attraktive Ausflugsdestination in den Köpfen der Feldschlösschen und sole uno Besucher zu verankern und zusätzlich neue Zielgruppen zu erschliessen. Wir freuen uns, dass wir Stadt und Tourismus Rheinfelden mit unserem Know-how und dem Heartbeat Content Hub unterstützen dürfen.

Die Herausforderung

Viele Besucher der bekannten Ausflugszielen wie dem Feldschlössen, Augusta Raurica oder dem sole uno sind sich der Attraktivität der Stadt Rheinfelden nicht bewusst. Folglich verbinden sie ihren Besuch auch nicht mit einem Ausflug in die Altstadt von Rheinfelden, kehren nicht in einem der unzähligen Cafés oder Restaurants ein und besuchen auch keine der kleinen, lokalen Geschäfte. Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen (Gewerbe, Hotels, Unternehmen und Tourismus) funktioniert im Grundsatz gut. Trotzdem werden nach wie vor viele Informationen innerhalb der einzelnen Organisationen organisiert und aus der jeweiligen Perspektive kommuniziert.

So werden beispielsweise parallel mehrere Veranstaltungskalender betrieben. Neben dem "offiziellen" Veranstaltungskalender der Stadt Rheinfelden gibt es einen Kalender von Tourismus Rheinfelden sowie eine Kulturagenda von Rheinfelden Kultur, jeweils auf unterschiedliche Webseiten verteilt. Ein Besucher, der Rheinfelden noch nicht kennt, muss so mehrere Veranstaltungskalender aufsuchen, um die gewünschten Informationen zu finden. Aufgrund der jeweils eigenen Content Management Systemen ist es zudem auch für die Betreiber ein grosser Aufwand nötig, um Veranstaltungen in mehreren Agenden zu verwalten.

Rheinfelden erleben: Eine Agenda für alle(s)

Für das City Management bestand die Aufgabe nun darin, eine themenübergreifende Agenda für Rheinfelden zu schaffen und sie das vielfältige Angebot der Stadt bewusster zur Zielgruppe transportieren zu können. Mit Rheinfelden erleben entsteht auf Basis des Heartbeat Content Hub eine Agenda, welche alle Veranstaltungen in Rheinfelden an einem Ort vereint.

Für das Kommunikations-Ökosystem Rheinfelden sind und bleiben aber auch die einzelnen Webseiten der Stadt, des Tourismus, der Kulturinstitutionen und der Gewerbetreibenden von grosser Wichtigkeit. Der Content Hub erlaubt es, dass auf einfache Art und Weise auf die jeweiligen Themengebiete zugeschnittene Teile der Agenda automatisiert auf den jeweiligen Webseiten eingebunden werden. So sind beispielsweise auf der Webseite Rheinfelden Kultur auch weiterhin die spezifischen Kulturveranstaltungen sichtbar. Der Aufwand für die Pflege der Veranstaltungen wird aber erheblich geringer, da die Veranstaltungen zentral im Content Hub verwaltet und von dort an die verschiedenen Kommunikationskanäle verteilt werden.

Die Zukunft: Themenübegreifende Themenwelten

Der Veranstaltungskalender soll aber nur den Anfang einer orchestrierten Vermarktung von Rheinfelden sein. Gemeinsam mit Rheinfelden arbeiten wir an Themenwelten, die ein themenübergreifendes Storytelling erlauben und der Kraft des "Word of mouth" mehr Gewicht verleihen. So könnte beispielsweise die Themenwelt "Salz" die Wellness-Welt sole uno mit Stadtführungen zum Thema Salz oder lokalen Geschäften mit thematisch passenden Produkten verknüpft werden. Besucher, welche sich anfangs für das sole uno interessiert haben, werden so auf weitere spannende (und für die relevante) Angebote aufmerksam - ohne dass die Anbieter dabei in einer Konkurrenz zueinander stehen.

Kommunikations-Ökosystem mit nachhaltiger Wirkung

Entscheidend ist bei Kommunikationsmassnahmen (zu denen auch Webseiten gehören) zu verstehen, wie die Welt aus Sicht des Empfängers wahrgenommen wird. Wofür interessiert sich die Zielgruppe? Welche Fragen stellt sie sich gerade? Was macht sie als nächstes? Diese Perspektive unterscheidet sich oftmals deutlich von der Sicht des Absenders - in diesem Fall Rheinfelden. Während sich die einzelnen Organisationen als Absender häufig stark auf ihre eigenen Inhalte konzentrieren, ist die Vernetzung dieser Inhalten aus Kundensicht von ebenso grosser Bedeutung. In vielen Fällen entscheidet sogar erst der Kontext einer Information darüber, ob sie wertvoll ist oder sogar, ob sie überhaupt ankommt. Die eigentliche Attraktivität der Stadt Rheinfelden kommt also erst durch Verknüpfung von Inhalten und themenübergreifendem Storytelling zur Geltung.

Der Heartbeat Content Hub setzt an diesem Punkt an und unterstützt bei nachhaltig wirksamer Kommunikation. Mit dem Content Hub wird die Kooperation der einzelnen Organisationen gefördert. Dank der Nutzung von Synergien können unzählige Berührungspunkte mit der Zielgruppe geschaffen und so die Marke in der gewünschten Art und Weise verankert werden.

Mehr Effizienz und mehr Qualität

Dank dem Heartbeat Content Hub müssen Inhalte wie Veranstaltungen nur noch einmal erfasst werden und sind trotzdem für alle Organisationen und Partner gleichermassen zugänglich. Durch die dezentrale Organisation (Cloud basierte Software) erhalten alle Administratoren Zugang zu den für sie freigeschalteten Bereiche und behalten so die Kontrolle über ihre Inhalte. Durch die zentrale Organisation der Inhalte steigt die Datenqualität bei gleichzeitig weniger Aufwand für die Datenpflege.

Das Projekt findet sich aktuell in Umsetzung und soll ab Frühling/Sommer 2021 öffentlich zugänglich sein.